Plastikflut
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Ein Hoch auf die Fastenzeit

Die fünfte Jahreszeit ist seit heute vorbei. HELAU, nun darf gefastet werden! Viele üben sich bis Ostern im Verzicht auf Tabak, Alkohol, Fleisch, Zucker, Sex… was auch immer. Wie wäre es mit einer neuen Fasten-Disziplin, dem Plastikfasten?! Das ist ein ganz neuer Trend! Der ist gesund für den Körper und gleichzeitig gut für die Umwelt. 

Vorab einige Tipps

Wenn du mitmachen willst, suche beim Einkaufen ganz bewusst nach unverpacktem Obst und Gemüse, kaufe dein Brot beim Bäcker und halte Ausschau nach plastikfreien Lebensmittelverpackungen. Milch, Joghurt und Sahne gibt es im Glas, ebenso wie Hülsenfrüchte, passierte Tomaten oder Suppen. Haferflocken, Grieß und Nudeln von z.B. Alb Gold oder Spielberger gibt es in Papier verpackt. Wenn du dich für den Einkauf etwas präparierst und neben deinem Einkaufsbeutel ein paar Boxen mitnimmst, kannst du an der Frischetheke deinen Käse, Aufschnitt und Fleisch dort hineinlegen lassen. Das funktioniert mittlerweile in vielen Bio- und Supermärkten.

Gut zu wissen

In Schraubdeckeln von Gläsern ist häufig Plastik verarbeitet. Die Menge ist aber wesentlich kleiner, als wenn dafür eine Plastikverpackung im Einkaufswagen landet. Dosen werden übrigens auch gefastet, da die Kunststoff-Innenbeschichtung häufig BPA enthält! Es gibt auch umbeschichtet Dosen. Da aber keine Kennzeichnungspflicht besteht, ist nicht klar, zu welcher Dose man greifen kann.

Motivationshilfen

Plastikfasten oder eine Plastikdiät kannst du natürlich zu jeder Zeit beginnen. Für manch einen ist ein offizieller Tag wie Aschermittwoch, als kleine Starthilfe, ganz hilfreich. Vielleicht motiviert dich auch dieser Selbstversuch von Nicole Flöper. Sie ist Onlineredakteurin beim NABU und berichtet hier von ihrem 44tägigen Plastikfasten. Auch auf der Internetseite Plastikfasten findest du viele tolle Tipps und DIY Rezepte für die plastikfreie Zeit.

Ich wünsche viel Erfolg und Freude beim Plastikfasten!